(1) We knew you-d agree
Maultrommeln, Maracas und Marihuana in Madrid. Der käsige Beat kommt durch die Melodievibes fast wie Tanzmusik an. Dann dunkelbrauner Discobass im TV-Gewitter - DAS ist Rave! Die Herkunft der Brack-Samples (allgemein) zu beschreiben, könnte meiner Meinung nach zu einem anerkannten Lehrberuf avancieren. Auf jeden Fall phatt grungy.
(2) Flee me (Hitmedley)
Ja! In bester Radioshowmanier wird hier der Groove präsentiert, der schon unsere Ahnen zum Headspinnen brachte. Auch ein wenig Simpsons Soundtrack. Toll, da auch mal das omerikka Ohr auf die Fresse kriegt. I love Funk!
(3) Nobody-s biz
Verswingte Wave-Operette. Cappucino, Rocher, Ka, Atomkraft treffen dann doch auf Beatnik Boullabaisse, Havanas und Ghettoslang. Vielleicht zu E-Musik für meine Ohren.
Ausserdem muss ich bei dieser Seite noch anmerken, da ich mindestens fünf Titel gezählt habe, obwohl nur drei indiziert sind! Sehr, sehr ambient das.
Also noch einer: Der shuffelnde Letmamens Outro liebt die Zeit, und die Zeit
liebt den Sonnenaufgang. Ein Stück Hypnose.
(4) Alienation -Feel the force
Bauwagen House par excellence. Ein Versuch, gute mit bösen Gitarrenfeelings zu kreuzen, wobei der goode mood durch zunehmende Verwehung in den Shredder gerät, Zugleich auch eine Hommage an die Jungle Brothers...
(5) That ridiculous sound
Low end beats bilden eine satte Spacehopelektrogrundlage - das wird brasilianisch mit durchweg bläulich illuminierten Flächenschichten zu einer fordernd marschierenden Wüstenarmee stilisiert. Auch Samoaner und Balinesen werden ob der Struktur angenehm bewegt sein.
(6) Circus Maximus
John Carpenter schleicht durch ein Wohnheim für hängengebliebene Szenerocker, die nicht Rock-n-Roll sein wollen. zuckerwatte umhüllt seinen Kangol. Ständig fallen Katzen von der Decke. Shaft wird den Fall schon lösen. Anleihen bei Zander.
(7) Turn into
X-Fader am Lagerfeuer.